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Erfolgreiche Haushaltsführung in der Pension

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach diesem Workshop kennen Sie das Ausmaß und die Gefahren der sogenannten „Pensionslücke“ (Unterschied zwischen Aktiveinkommen und Pensionseinkommen) und haben gelernt, mit möglicherweise auf Sie zukommenden finanziellen Belastungen besser umzugehen. Sie haben in einer Haushaltsrechnung Ihre aktuellen Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt und können selbstständig Ihre zukünftigen Lebenshaltungskosten und geplante Investitionen kalkulieren. Sie kennen eventuell entstehende altersbedingte Sonderkosten, Möglichkeiten der finanziellen Vorsorge sowie verschiedene Finanzierungsformen und deren Risiken und Kosten.

Inhalte

Oftmals klafft zwischen dem letzten Erwerbseinkommen und der Alterspension eine finanzielle Lücke. Somit sind Menschen beim Eintritt in die Pension mit einer notwendigen Veränderung der wirtschaftlichen Verhältnisse konfrontiert, was meistens eine Änderung der Haushaltsausgaben notwendig macht. Aus diesem Grund ist bereits vor Pensionsantritt die Kalkulation der zukünftigen Lebenshaltungskosten sinnvoll. Die Teilnehmenden werden auf eine auf sie zukommende Pensionslücke sensibilisiert und planen mittels Haushaltsbuch ihre zukünftige Finanzgebarung. Die kann zu einem sorgenfreieren Lebensabend beitragen und finanzielle (Schulden)fallen vermeiden.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Vertikale Einstufung

AnfängerInnen

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Lehrende aus wirtschaftlichen Fächern, z. B. HAK

Finanzen und Abrechnungen

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach diesem Workshop kennen Sie die verschiedenen Arten von Pensionen und können deren Berechnung und Abrechnung besser nachvollziehen. Außerdem haben Sie einen Einblick in damit zusammenhängende Fragen der Sozialversicherung und des Steuerrechts (z.B. Arbeitnehmer/innen-Veranlagung) sowie in das Thema Zusatzeinkommen in der Pension. Darüber hinaus haben Sie einen Überblick über staatliche Maßnahmen zur Existenzsicherung wie Ausgleichszulage, Mindestsicherung, Pflegegeld oder Gebührenerleichterungen. Sie kennen Ihre Rechtsansprüche und die Möglichkeiten, diese durchzusetzen, und bauen auch Hemmschwellen bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche und beim Umgang mit der Behördenbürokratie ab.

Inhalte

Das österreichische Recht sieht eine ganze Reihe von Beihilfen, Unterstützungen und Steuererleichterungen vor, aber auch die Kontrollmöglichkeit privater Aufwendungen, wie zum Beispiel Wohnungsbetriebskosten. Gerade ältere Menschen kennen ihre Ansprüche nicht oder scheuen den vermeintlichen Aufwand zur Geltendmachung. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die Rechtsansprüche, die bürokratische Vorgehensweise und Unterstützungsangebote auf diesem Gebiet. Die Themenschwerpunkte dieses Workshops erstrecken sich von Arbeitnehmer/innen-Veranlagung über Pflegegeld, Ausgleichszulage und Gebührenbefreiungen bis hin zur Mindestsicherung und Wohnungsbetriebskosten.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Vertikale Einstufung

AnfängerInnen

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Lehrende aus wirtschaftlichen Fächern, z. B. HAK

Haushaltsbudget und Konsum

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach dem Workshop erkennen Sie die Vorteile einer eingehenden und vorausplanenden Kalkulation Ihrer Lebenshaltungskosten. Sie wissen, wie Sie für Gesundheitskosten, Pflegekosten und auch Freizeitkosten vorsorgen können. Sie haben mehr Sicherheit im Umgang mit den neuen Formen der Telekommunikation und wissen, welche damit verbundenen Zusatzkosten in Ihrem Haushaltsbudget zu berücksichtigen sind. Sie kennen außerdem die Anspruchsvoraussetzungen für die Gewährung von Pflegegeld.

Inhalte

Finanzielle Engpässe behindern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben maßgeblich. Dieser Workshop leistet präventive und kurative Beratungsarbeit rund um Schwierigkeiten im Umgang mit Geld und Budget. Die Lebenshaltungskosten kalkulieren zu können und für Notfälle vorzusorgen, stellt nämlich viele ältere Menschen vor fast unlösbare Probleme. Die Teilnehmenden berechnen ihre jeweiligen Lebenshaltungskosten und erstellen eine finanzielle Rechnung. Ein realistisches Verhältnis zwischen ihrem Einkommen und ihren Ausgaben wird gefunden, um ein sorgenfreieres Leben zu ermöglichen. Auch in Folge des technischen Fortschritts stehen gerade Senior/innen immer wieder vor neuen Herausforderungen. Vor allem im Bereich der Neuen Medien (wie Mobiltelefon oder Internet) besteht ein enormer Aufklärungsbedarf. Hier gibt es auch eine Vielzahl möglicher Fallen für Senior/innen. Vor diesem Hintergrund erhalten die Teilnehmenden Informationen zum sichereren Umgang mit Neuen Medien und zur Vermeidung finanzieller Nachteile – etwa durch unterschiedliche Tarife/unterschiedliche Anbieter, Sonderkosten (z.B. Roaming) oder Datenweitergabe.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Vertikale Einstufung

AnfängerInnen

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Lehrende aus wirtschaftlichen Fächern, z. B. HAK

Konsumentenschutz – Urlaubsplanung – Urlaubsmängel

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach dem Workshop kennen Sie die wichtigsten Überlegungen, die bei der Planung von Urlaubsreisen anzustellen sind. Sie erkennen, dass bei der Planung einer Urlaubsreise auch gesundheitliche Aspekte berücksichtigt werden sollten und daher auf Reisedauer und Reiseziel ein besonderes Augenmerk zu werfen ist. Sie erhalten Einblick in finanzielle Aspekte der Reiseplanung und bekommen Informationen, welche rechtlichen Möglichkeiten Ihnen offenstehen, wenn Sie auf Grund auftretender Urlaubsmängel mögliche Gewährleistungsansprüche geltend machen möchten.

Inhalte

Die bevorstehende Urlaubsreise und die damit verbundenen Erwartungen sind für viele Menschen bereits mit großer Freude verbunden. Umso ärgerlicher ist es, wenn die in den Werbematerialien enthaltenen Anpreisungen der Realität nicht Stand halten. Unzumutbare Verspätungen bei Flugreisen, verunreinigte Hotelzimmer, ungenießbare Mahlzeiten oder Ungezieferbefall stellen nur eine Auswahl möglicher Gewährleistungsfälle dar. Die Teilnehmenden werden über mögliche Ersatzansprüche und deren Durchsetzbarkeit informiert. Darüber hinaus wird die finanzielle Planung von Urlaubsreisen thematisiert (Reisedauer, Reiseziel, Reisenebenkosten, Versicherungsmöglichkeiten), Preisvergleiche werden angeregt.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Konsumentenschützer/innen/AK

Lebenslanges Lernen – (Weiter-)Bildung im höheren Alter

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach dem Workshop wissen Sie, dass das Konzept des Lebenslangen Lernens als bildungspolitisches Programm verstanden wird, um eine nachhaltige Modernisierung von Weiterbildung und Lernkultur bewirken zu können. Sie erkennen, dass der Gedanke des Lebenslangen Lernens mit der Erkenntnis zusammenhängt, dass sich die Gesellschaft am Übergang zur sogenannten „Wissensgesellschaft“ befindet und ein erfolgreicher Übergang zur wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft mit einer Orientierung zum lebenslangen Lernen einhergehen muss. Darüber hinaus kennen Sie interessante Weiterbildungsangebote der Volkshochschulen in Ihrer Umgebung.

Inhalte

Studien, die den Berufserfolg an Hand von Produktivitätskennziffern erfassen, zeigen, dass Ältere mit anspruchsvollen Aufgaben Jüngeren häufig überlegen sind und dass bei der Altersgruppe der über 45-jährigen eine steigende Streuung, aber kein genereller Rückgang in der Leistungsfähigkeit festzustellen ist. In der Forschung besteht mittlerweile große Einigkeit darüber, dass zumindest bis zum gesetzlichen Pensionsalter in der Regel nicht das chronologische Alter ausschlaggebend für Differenzen in der Leistungsfähigkeit ist, sondern vielmehr das individuelle Kompensationsstrategien und –möglichkeiten verantwortlich für Unterschiede in den Kompetenzen und Leistungen sind. Die individuelle Lebens- und Berufsbiografie bestimmt daher maßgeblich die Leistungsfähigkeit und man spricht daher von dem so genannten „arbeitsinduzierten Altern“. Es lassen sich jedoch verschiedene Leistungsparameter unterscheiden, bei denen jüngere Menschen Älteren überlegen sind; genauso werden aber Älteren bestimmte Merkmale zugeschrieben, bei denen sie im Vorteil sind. Die beschleunigte Informationsgesellschaft stellt neue Anforderungen an die Generation jenseits des sechzigsten Lebensjahres, eröffnet jedoch auch neue Perspektiven. Die kippende Bevölkerungspyramide zeigt, dass die älteren Generationen der Mainstream der Zukunft sind. So stellt die Bevölkerungsgruppe der über fünfzigjährigen in den westlichen Ländern mittlerweile nicht nur die größte Bevölkerungsgruppe dar, sondern auch die aktivste und einflussreichste. Der dritte Lebensabschnitt bringt die Chance für authentisches und selbstbestimmtes Altern. Die Wissensgesellschaft ist heute Realität und erfordert ein generelles Umdenken hinsichtlich der Bildungsangebote und des Bildungsverhaltens. In einer Lebenswelt, die sich durch neue Erkenntnisse und Technologien ständig verändert, wird die Fähigkeit, laufend neues Wissen zu erwerben, zu bewerten und anzuwenden zum Schlüsselfaktor für die Teilhabe am sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Leben. In dem Maß, in dem die Teilhabechancen der Menschen an Gesellschaft und Wohlstand vom Zugang zu Wissen und Lernangeboten abhängen, gewinnt der Zugang älterer Menschen zu Angeboten des lebenslangen Lernens an Bedeutung. Denn mittlerweile ist bewiesen, dass gezieltes Lernen oder Gedächtnistraining unsere Gehirnzellen stimuliert. Und wir werden dadurch nicht nur klüger! Die durch regelmäßiges geistiges Training verursachte „Reizung“ des Gehirnstoffwechsels verlangsamt laut Studien auch den Alterungsprozess. Zudem können dadurch Demenzerkrankungen bzw. Alzheimer um mehrere Jahre hinausgezögert werden.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Vertikale Einstufung

AnfängerInnen

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Pädagog/innen

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach dem Workshop kennen Sie die Unterschiede zwischen Sachwalterschaft , der Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger und der Vorsorgevollmacht. Sie wissen, wie Sie individuell für den Fall einer Geschäftsunfähigkeit vorsorgen können und kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Errichtung einer Patientenverfügung.

Inhalte

Das höhere Alter stellt viele Menschen vor neue Herausforderungen. Dazu gehören die Eventualität der Geschäftsunfähigkeit, schwere Krankheit und der Bedarf an Unterstützung durch Dritte. Während man im Falle einer physischen Erkrankung dritte Personen relativ rasch für die Erledigung verschiedenster Aufträge bevollmächtigen kann, bedarf es für den Fall der Geschäftsunfähigkeit einer weitreichenden Vorsorge – der Errichtung einer Vorsorgevollmacht. Ist diese nicht vorhanden, kommt es im Fall der Geschäftsunfähigkeit zur automatischen Vertretung durch nächste Angehörige bzw. zur Besachwalterung. Vielen Menschen ist es jedoch auch die Vorsorge im Rahmen der Patientenverfügung ein Bedürfnis, da diese sicherstellt, dass im Falle des Falles lebenserhaltende Maßnahmen nur begrenzt gesetzt werden.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Vertikale Einstufung

AnfängerInnen

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Rechtsanwält/innen, Notar/innen und Expert/innen

Sicherheit im Haushalt

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach dem Workshop haben Sie einen Überblick über die häufigsten Stolperfallen im Haushalt. Sie identifizieren die Sicherheitsrisiken in Ihren eigenen vier Wänden und erfahren, welche kostengünstigen Präventionsmaßnahmen Sie setzen können, um Unfällen vorzubeugen. Sie wissen, welches körperliche Training Sie bis ins hohe Alter wirksam vor Stürzen schützt und was zu tun ist, wenn dennoch etwas passiert. Darüber hinaus erkennen Sie die zentrale Rolle der Möglichkeiten der Mobilität im Alter und wissen, dass Mobilität aber weit mehr als die räumliche Bewegung umfasst – sie ist auch eine Möglichkeit, geistige, soziale und kulturelle Grenzen zu überwinden.

Inhalte

Zirka 130.000 Seniorinnen und Senioren müssen sich jährlich nach Sturzunfällen im eigenen Haushalt einer Spitalsbehandlung unterziehen. Viele von ihnen genesen nicht mehr vollständig, büßen ihre Mobilität ein oder bedürfen in der Folge dauerhafter Pflege. Nahezu 1.000 Betroffene sterben jährlich an den Folgen von Sturzunfällen. Das bedeutet, dass die „Risikofalle Haushalt“ mehr Opfer fordert, als alle Verkehrsunfälle in Österreich insgesamt. Für Senior/innen ist die Gefahr, in ihren eigenen vier Wänden einen Sturz zu erleiden, besonders hoch. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von nachlassenden körperlichen Kräften über hohe Schwellen bis hin zu fehlenden Anti-Rutsch-Matten in Dusche oder Badewanne. Oft spielen körperliche Faktoren wie mangelnde Kraft, schlechtes Gleichgewicht, Sehschwäche und vermindertes Reaktionsvermögen sowie die gleichzeitige Einnahme von mehreren Medikamenten eine Rolle. Daher sollten gerade ältere Menschen sich viel bewegen oder regelmäßig Sport treiben, denn sportlich aktive Senioren erleiden sehr viel seltener Unfälle und Knochenbrüche. Sie können ihre Bewegungen besser koordinieren und fördern auch die Knochenfestigkeit. Senioren, die sportlich aktiv werden möchten, sollten sich unbedingt vorher mit Ihrem Arzt besprechen. Auch eine regelmäßige Kontrolle der Sehkraft und des Bewegungsapparates durch den Arzt ist wichtig. Wer schlecht sieht oder sich wegen Schmerzen unsicher bewegt, stürzt leicht. Im Zweifelsfall ist es besser, sich auf einen Stock zu stützen als unsicher unterwegs zu sein. Es gibt eine Vielzahl von Modellen, wichtig ist, dass die individuell nötige Höhe eingestellt werden kann und der Stock eine rutschfeste Gummispitze hat (fürs Gehen in Eis und Schnee empfiehlt sich ein Eisdorn). Bietet der Stock nicht mehr genug Halt, ist eine Krücke oder eine Gehhilfe mit Rollen zu empfehlen. Vom Hausarzt verordnet, werden diese meist von der Krankenkasse (mit-)finanziert.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Vertikale Einstufung

AnfängerInnen

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Mitarbeiter/innen AUVA; Polizei; Rotes Kreuz

Telefon- und Internetverträge

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach dem Workshop haben Sie mehr Sicherheit im Umgang mit den neuen Formen der Telekommunikation, wie Mobiltelefon und Internet gewonnen. Sie erfahren, welche damit verbundenen Zusatzkosten in Ihrem Haushaltsbudget zu berücksichtigen sind. Sie erkennen die Fallen, die im Internet bzw. am Telefon abgeschlossene Verträge in sich bergen und kennen Ihre Rechte, wie Sie ungewollt abgeschlossene Verträge stornieren können. Darüber hinaus wissen Sie, wie Sie sich vor Belästigungen im Internet bzw. am Telefon schützen können.

Inhalte

In Folge des technischen Fortschritts stehen gerade Senior/innen immer wieder vor neuen Herausforderungen. Vor allem im Bereich der Neuen Medien (wie Mobiltelefon oder Internet) besteht ein enormer Aufklärungsbedarf. Hier gibt es auch eine Vielzahl möglicher Fallen für Senior/innen. Vor diesem Hintergrund erhalten die Teilnehmenden Informationen zum sichereren Umgang mit Neuen Medien und zur Vermeidung finanzieller Nachteile – etwa durch unterschiedliche Tarife/unterschiedliche Anbieter, Sonderkosten (z. B. Roaming) oder Datenweitergabe. Sie erfahren aber auch, wie sie sich vor Übergriffen schützen können

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Konsumentenschützer/innen/AK

Übersiedlung ins Senior/innen-Wohnhaus – was ist zu beachten?

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach dem Workshop wissen Sie, dass der tatsächliche Umzug in ein Senior/innen-Wohnhaus gut durchdacht und geplant werden sollte. Sie wissen um die psychologischen Herausforderungen, die die Veränderung des bisherigen gewohnten Lebens-Alltags mit sich bringen und finden eine Entscheidungsgrundlage, um die für Sie richtige Art des Senior/innen-Wohnens zu finden. Sie kennen damit verbundene Kosten und Möglichkeiten der Vorsorge.

Inhalte

Die Phase des bestehenden Unterstützungsbedarfs ist beschreibbar durch die beginnende Verschlechterung des Gesundheitszustands und die vermehrte In-Anspruch-Nahme von familiärer oder/und professioneller Hilfe des Betroffenen. Hier sollte im Idealfall die Auseinandersetzung mit der Thematik „Seniorenheim“ beginnen, denn nur so könnten realistische Vorstellungen darüber entwickelt werden, welche Veränderungen zu erwarten sind. Die Entscheidungs- und Wartephase bietet die Chance, Informationen über die künftige Lebensumwelt einzuholen und alle organisatorischen Schritte des Umzugs zu planen. Je aktiver der ältere Mensch in die Planung seiner neuen Lebensumwelt einbe-zogen wird, desto positiver wird diese angenommen. Andererseits birgt diese Wartezeit jedoch die potenzielle Gefahr von Wartelisteneffekten, wie etwa geringere Lebenszufriedenheit, Negieren von Zukunftsperspektiven, Tendenz zu Abhängigkeitsorientierung und depressive Verstimmungen. Der Umzug ins Seniorenheim bedingt für den älteren Menschen eine drastische Veränderung seiner gesamten physischen, behavioralen, emotionalen, kognitiven und sozialen Lebensumstände und erfordert eine Umstellung in nahezu allen Aspekten der Lebensführung. Der Umzug stellt eine Labilisierung für das gesamte bio-psycho-soziale Gleichgewicht dar, wodurch das Risiko für Erkrankungen erhöht wird. Dazu kommt noch die Beantwortung wirtschaftlicher Fragen, die eine Übersiedlung in ein Senior/innen-Wohnhaus mit sich bringt.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Vertikale Einstufung

AnfängerInnen

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Lebens- und Sozialberater/innen, Psychotherapeut/innen

Vorsicht vor finanziellen Fallen

Grundlagen
Zielgruppe
Senioren und Seniorinnen
Lernergebnisse

Nach dem Workshop haben Sie Ihr Einkommen und eventuelle sonstige Einkünfte Ihren Ausgaben gegenübergestellt und so einen besseren Überblick über Ihre persönliche finanzielle Situation erhalten. Sie können die eigenen Lebenshaltungskosten kalkulieren und Ihre Haushaltsausgaben berechnen, besonders auch Gesundheitskosten, Freizeitkosten und den Vorsorgeaufwand für Pflege und Alter. Außerdem sind Ihnen die Gefahren finanzieller Fallen, z.B. durch unüberlegte Anschaffungen oder Verpflichtungen, bewusst, und es fällt Ihnen leichter, diese zu vermeiden. Sie erkennen möglicherweise auf Sie zukommende besondere Ausgaben und finanzielle Belastungen und haben einen Überblick über die Möglichkeiten der finanziellen Vorsorge.

Inhalte

Schuldenprobleme behindern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben maßgeblich, die Prävention von Überschuldungssituationen leistet einen zentralen Beitrag zur Vermeidung von Armut und Ausgrenzung. Dieses Kurzseminar leistet präventive und kurative Beratungsarbeit rund um Schwierigkeiten im Umgang mit Geld und Haushaltsbudget. Die Kosten eines Haushalts kalkulieren zu können und für Notfälle vorzusorgen, stellt nämlich viele ältere Menschen vor fast unlösbare Probleme. Die Teilnehmenden berechnen ihre jeweiligen Lebenshaltungskosten und erstellen eine Haushaltsrechnung. Ein realistisches Verhältnis zwischen ihrem Einkommen und ihren Ausgaben wird gefunden, um Schuldenfallen zu vermeiden und wichtige Vorsorgepotenziale für besondere/unvorhergesehene Situationen erkennen zu können.

Dauer

Vortrag oder max. 2 Stunden Workshop

Vertikale Einstufung

AnfängerInnen

Zusatzinformationen
Mindestqualifikation der Lehrenden

Lehrende aus wirtschaftlichen Fächern, z. B. HAK